Biographie

 

geb. 04.06.61 in Andernach/Rheinledigschreibt seit Anfang der 70er Jahre, vor allem Science Fictionausgebildeter Baustoffprüfer für nicht-metallische, vulkanische Baustoffe und BetonZeitsoldat SaZ 02 (inzwischen anerkannter Kriegsdienstverweigerer)einige Semester Bauingenieurwesen, Studium abgebrochen (zum Leidwesen des Herrn Papa, dessen Sohnemann nun nicht Nachfolger im Architekturbüro werden wird...)diverse Jobs, ums Schreiben zu finanzieren; u.a. Auslieferungsfahrer für sog. »Weißgeräte«, »multifunktionaler Partei-Geschäftsführer« (SPD-Stadtratsfraktion Andernach, SPD-Stadtverband), Mitarbeiter eines  Landtagsabgeordneten (und dessen Wahlkampf-»manager«: der Herr wurde dann Oberbürgermeister von Andernach – der erste direkt gewählte...), Teilzeit-Verwaltungsangestellter bei einem privaten  Schulungsinstitutseit Mitte der 80er Jahre Bekannt- und Freundschaft mit Hanns Kneifel; intensive Zuarbeit und Hintergrundrecherche vor allem für Atlan-Zeitabenteuer der Perry Rhodan-Taschenbücher, später für deren Hardcover-Bearbeitung (mit lobender Erwähnung in den Vorworten...)seit Juni 1997: ausschließlich freiberuflicher SchriftstellerAugust 1998: Stipendiat von Arno Schmidt Stiftung/Nordkolleg Rendsburg »für hochbegabten schriftstellerischen Nachwuchs«November 1998: Aufnahme ins Autorenteam der PERRY RHODAN-SerieJuni 1999: Doppelband-Debüt in der PERRY-RHODAN-Serie mit Nr. 1973 + 1974

 

Autorenportrait:

Rainer Castor wurde am 4. Juni 1961 in Andernach am Rhein geboren. Der ausgebildete Baustoffprüfer brach  sein Studium des Bauingenieurwesens nach einigen Semestern ab. Seit Mitte der 70er Jahre widmet sich Rainer Castor seiner Leidenschaft, der Schriftstellerei. Als Leser schätzt Castor Frank Herberts Roman »Der Wüstenplanet«, mit Abstrichen Robert A. Heinlein, aus dem PERRY RHODAN-Umfeld K.H. Scheer, Peter Terrid und Hanns Kneifel. Einen eindeutigen Favoriten hat er jedoch nicht.

Um seine Schreiberei finanzieren zu können,  nahm Rainer Castor im Laufe der Zeit eine Reihe von Jobs an. Unter anderem war er Mitarbeiter, zeitweise sogar »multifunktionaler Geschäftsführer« eines Landtagsabgeordneten. Seit Mitte 1997 ist er ausschließlich  freiberuflicher Autor.

Ende der 80er Jahre lernte Castor Hanns Kneifel persönlich kennen und wurde dessen Mitarbeiter. Wer die Vorworte zu den ATLAN-Zeitabenteuern aufmerksam gelesen hat, dem werden die  lobenden und dankenden Worte nicht entgangen sein, die Kneifel der unermüdlichen Datenrecherche und den sorgfältigen Berechnungen Castors gewidmet hat.

Kein Wunder, daß Rainer Castor auch die Handlung seiner drei PERRY RHODAN-Taschenbücher, beginnend mit der Nummer 396, »Für Arkons Ehre«, um die schillernde Figur des unsterblichen Arkoniden aufbaute.

Atlan als Hauptperson zu wählen, lag sehr nahe, das er den Arkoniden schon immer interessanter fand als den – in seinen Augen – »etwas steifen Perry Rhodan«. Außerdem interessiert ihn die Spannung zwischen hochmoderner Technik und feudalen Strukturen innerhalb der arkonidischen  Kultur. Natürlich ist sich Rainer Castor des Risikos bewußt, angesichts solcher Themen sofort mit Hanns Kneifel verglichen zu werden. Er bleibt jedoch gelassen und vertraut auf seine eigenen Ideen und seinen eigenen Stil.

Viele Leserreaktionen, vor allem nach dem Erscheinen des »Extrabandes« und seiner drei Romane um Atlans Abenteuer im TRAVERSAN-Zyklus scheinen ihm recht zu geben: Auf der PERRY RHODAN-Homepage wird er als »Der Atlan-Experte« vorgestellt. Was lag da näher, als ihm die Fortsetzung der ATLAN-Buchreihe nach Abschluß der ATLAN-Zeitabenteuer Hanns Kneifels anzuvertrauen? Im März 1999 erschien mit Nummer 14, »Imperator von Arkon«, der erste Band der »Arkontrilogie«, die mit Nummer 16 »Juwelen der Sterne« im Mai 2000 abgeschlossen wurde und im Juni 2000 im Rahmen der Rocket eBook-edition bei BOL ihre weitere Veröffentlichung erfuhr.

Mit dem Doppelband 1973/1974 gab Rainer Castor im Juni 1999 sein Debüt in der PERRY RHODAN-Serie, deren PERRY RHODAN-COMPUTER er nach dem viel zu frühen Tod von Peter Terrid (bürgerlich: Wolfpeter Ritter, † 8. Dezember 1998) ab Band 1959 fortführt (seit Band 2000 PERRY RHODAN-KOMMENTAR genannt).

Rainer Castors Schritt ins schriftstellerische Profi-Lager beschränkt sich übrigens nicht nur auf PERRY RHODAN. Der Züricher Haffmans Verlag publizierte im Februar 1997 seinen historischen Roman »Der Blutvogt« (im März 1999 auch als Heyne-Taschenbuch veröffentlicht;  2. Auflage ab Mai 1999), und im Blitz-Verlag erschien im April 1998 der Science-Fiction-Roman »Gea – die vergessene Welt«.

Vor allem die Veröffentlichung von »Der Blutvogt« bescherte Castor erste »literarische  Anerkennung«: Im August 1998 war er Stipendiat von Arno-Schmidt-Stiftung/Nordkolleg Rendsburg beim »Sommerseminar für hochbegabten schriftstellerischen Nachwuchs«.